far far away Tims Reiseblog

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   Bangkok, 1.Tag

Nachtrag: Fotos…

Unser Hotel in Bangkok liegt relativ zentral in der Seitenstraße Soi 11 zur Sukhumvit Road. Um möglichst schnell dahin zu kommen konnten wir mit dem Airport Rail Link per Express zur Makasan Station fahren. Von dort aus wollten wir zuerst kurz zu Fuß weiter, da es auf der Karte nicht sehr weit aussah, vermutlich keine 30 Minuten, allerdings verdunkelte sich der Himmel innerhalb von 5 Minuten drastig und wir bekamen die vollen Ausmaße der Regenzeit gezeigt. Daher entschlossen wir uns doch das Taxi zu nehmen, ein pinker Honda irgendwas mit Heckspoiler, Swarovskisteinchen verziertes Armaturenbrett und Taxischild wurde unser und brachte uns für 300 Baht innerhalb von 15 Minuten durch einen Regen den man schon fast Wasserfall nennen könnte und einen mal mehr mal weniger chaotischen Verkehr zum Hotel Le Fenix. Mein Respekt gilt den unzähligen Rollerfahrern die ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben jede noch so kleine Lücke zwischen den Autos ausnutzen.
Da wir erst 18 Uhr hatten wollten wir trotz Regen noch den Abend nutzen, schließlich bleiben wir nur eine kurze Zeit hier, und hatten auch einen langsam an schleichenden Hunger bemerkt. Also Regenjacken raus und ab auf die Straße ins zwischenzeitlich dunkle Neonlicht dominierte Bangkok abtauchen und mal gucken was es hier so gibt. Erste Anlaufstelle war ein 7-11 um eine Telefonkarte für ein Telefonat zur Klärung unseres Flugproblems zu erwerben. War kein Problem. Ein Telefon zu finden in dem die Karte funktioniert, ein Problem. Über den Abend verteilt haben wir ca. 20 von diesen gelben Telefondinger ausprobiert, keine einzige hat funktioniert. Oder die gekaufte Karte ist für den Arsch. Shit happen.
Leider hatte ich meine Fotokamera wegen des starken Regens im Hotel gelassen (was ich zwischendurch einige male bereut habe), die kleinen dunklen von Neonlichtreklamen beleuchteten Gassen mit ihren Ständen, Garküchen, Tuktuks und Menschen haben ein ganz besonderes Flair, wo sich bereits im Ansatz erahnen lässt was es bedeutet wenn Bangkok einen verschluckt.
Auf unserer Suche nach Essbarem wurden wir in einer Seitenstraße der Sukhumvit Road fündig. In einem 24 Stunden geöffnetem Straßenrestaurantgarküchenverschnitt in dem zu 85% Thais saßen, weshalb wir davon ausgegangen sind, dass es wohl essbar ist, haben wir uns auf Hockern an Tischen niedergelassen. Zwei Portionen Reis mit Huhn bzw. Schwein und vier Säfte (oder wohl eher aromatisierte Wasser) für 220 Baht, also 5,50€. Da wir zwischenzeitlich die Müdigkeit in uns aufkommen spürten machten wir uns auf den Rückweg mit einem kurzen Zwischenstopp im “Old German Beer House” um ein Weizen zu trinken und dann müde ins Bett zu fallen.

One Response to Bangkok, 1.Tag

  1. Neal says:

    “Old German Beer House”- no comment 😉

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